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Dienstag, 28. November 2017, 12:42

Tops und Flops 2017

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu und es sind wie jedes Jahr viele hochwertige Videospiele erschienen, aber eben auch weniger hochwertige. Angesichts dessen möchte ich mit diesem Thread euch die Möglichkeit zu bieten eure persönlichen Spiele-Highlights und Enttäuschungen zu benennen.
Wie viele Top-Titel oder Flop-Titel ihr aufzählen möchtet, bleibt euch überlassen.

Als verantwortungsvoller Threadersteller mache ich dann mal den Anfang:


Tops 2017 -


1. Super Mario Odyssey
Wer hätte es gedacht? Für mich der wohl beste 3D-Plattformer seit Jahren und der nun endlich erschienene würdige Nachfolger der 3D-Mario-Titel, den die Nintendo-Konsolen auch bitter nötig hatten.
Mit diesem Titel macht Nintendo meiner Meinung nach alles richtig. Gewohnt gute Jump ‚n‘ Run-Kost gepaart mit ikonischen Elementen des Pilz-Königreichs und natürlich neuen innovativen Ideen, ohne sich zu weit vom eigentlichen Konzept zu entfernen.
Für Switch-Besitzer definitiv ein Pflichtkauf und für mich persönlich ist Odyssey bislang das Spiele-Highlight 2017.


2. The Legend of Zelda: Breath of the Wild
Auch an zweiter Stelle folgt auf meiner Liste ein Titel von Nintendo, nämlich den neusten Ableger der Zelda-Reihe The Legend of Zelda Breath oft he Wild.
Anders als in vorigen Teilen erwartet dem Protagonisten in diesem Titel die bislang größte Spielwelt und die Story verfolgt einen weniger linearen Faden als man diesen vielleicht von Vorgänger-Titeln kennt. Viele neue Elemente und Änderungen bringen frischen Wind in diese Serie, auch wenn mir große Dungeons mit ihren Boss-Gegnern und essenziellen Ausrüstungsgegenständen besser gefallen, ist Breath of the Wild ein großartiges Spiel und nach Ocarina of Time eines der besten der Saga.


3. Resident Evil 7
Gleich zu Beginn des Jahres erschien der neuste Ableger der weltweit beliebten Survival Horror-Reihe und sorgte bereits im Vorfeld für Schlagzeilen. Ein völlig anderes Resident Evil, weder im Stil der klassischen Teile noch im action-orientierten Stil der neueren Teile. Mit Resident Evil 7 ging Capcom in eine neue Richtung. Ego-Perspektive, neue Story und neues Gameplay formen Resident Evil 7 zu einem erstklassigen Horror-Titel, der sich definitiv von einigen Serienablegern qualitativ abhebt.
Umfangmäßig wäre ich über ein paar Inhalte mehr dankbar gewesen, trotzdem ist Resident Evil 7 für mich ein zeitgemäßes und hochkarätiges Horror-Spiel.


Flops 2017


1. 1-2 Switch
Ohne jegliche Erwartungen bin ich an diesen Titel herangegangen und aufgrund mangelnder Software zu Beginn des Switch-Lebenszyklus griff ich zu diesem Titel.
Irgendwas in Richtung Wii Sports, wie es als nette Dreingabe für die Nintendo Wii gab, hätte ich erwartet, aber 1-2 Switch ist selbst als Tech-Demo für die neuartigen Switch-Controller recht minimalistisch und macht mir bzw. anderen Leuten mit denen ich es mal kurz ausprobiert habe wenig Spaß.
Das Spiel besteht aus Minispielen für die ein TV-Gerät völlig überflüssig ist und die Switch selber, auch in portablem Zustand, eher eine nebensächliche Rolle spielt.
Auf Kommando einen Knopf in einen bestimmten Winkel drücken, die Controller drehen bis bestimmte Vibrationen spürbar sind, alles das ist zwar schön um die Funktionsweisen der Controller darzulegen, jedoch in Form eines kostenpflichtigen Titels ist 1-2 Switch für mich der Flop des Jahres.


2. Prey
Für den ein oder anderen vielleicht etwas zu hart, das diesjährige Prey als Flop zu betiteln, für mich jedenfalls eine Enttäuschung. Ganz zu Anfang der Xbox360-Ära gab es schon mal ein Spiel mit dem Titel Prey, welches zu seiner Zeit ein grandioser Shooter war und heute immer noch ist. Ein Nachfolger stand lange zur Debatte und befand sich bereits in Entwicklung, dennoch entschied man sich dazu, eine Neuinterpretation des damaligen Prey in diesem Jahre zu veröffentlichen.
In diesem Zuge ist zu erwähnen, dass das neue Prey mit dem alten Prey nicht viel gemeinsam hat, höchstens vielleicht die Kosmos-Thematik und die Alien-Bekämpfung, was jetzt auch nicht unbedingt schlecht sein muss, schließlich soll es ja eine Neuinterpretation sein.
Dennoch macht das neue Prey in meinen Augen gerade eines falsch, der Schwierigkeitsgrad, selbst auf dem leichtesten, lässt viel zu viele unfaire und frustrierende Momente zu, lässt die außerirdischen Gegner regelrecht übermächtig wirken während der Protagonist mit einer gefühlten Wasserpistole sich durch das Geschehen kämpft. Dadurch ist der Fokus auch viel mehr auf Stealth-Gameplay fixiert, was meiner Meinung nach nicht gut zu Prey passt zumindest nicht in diesem Umfang.
Wie bereits beschrieben ist Prey (2017) daher für mich eine spielerische Enttäuschung diesen Jahres und nach dem einmaligen äußerst zähen Spieldurchgang habe ich es erstmal weggelegt.


3. Friday 13th - The Game
Bitte nicht falsch verstehen, ich betrachte dieses Spiel nicht als vollkommenen Flop, dafür spiele ich es selber viel zu oft. Einige gravierende Mängel im Spiel hemmen jedoch das im Ansatz durchaus spaßige Spielerlebnis.
Als bekennender Fan der Filmreihe und stolzer Besitzer aller Teile konnte ich vor diesem Spiel nicht Halt machen, mit dem Wissen, dass es sich bei diesem Spiel derzeit nur um ein Online-Spiel handelt. Zugegriffen habe ich jedoch erst mit dem Erscheinen der Retail-Fassung, einige Monate nach dem digitalen Release wohlgemerkt, um anfänglichen Bugs aus dem Wege zu gehen und um eine weitere Spieleverpackung in meine überfüllten Regale zu stellen.
Jedoch gibt’s im Spiel immer noch zahlreiche Macken. Für abgebrochene Runden erhält man keine Erfahrungspunkte, obwohl dafür nichts kann, Serververbindungen brechen relativ häufig ab, manchmal reagieren die Charaktere nicht. Es gibt eben meiner Meinung nach noch viel zu viele Aspekte, die mir negativ auffallen von daher ist dieses Spiel in gewissen Belängen auch ein Flop.



Weitere 2017-Spiele auf meiner Agenda wären da noch folgende, vielleicht kann ja einer von euch welche davon empfehlen bzw. davon abraten:
- South Park: Die Rektakuläre Zerreißprobe
- Yakuza 0
- Yakuza Kiwami
- Dead by Daylight
- Nier: Automata
- Horizon Zero Dawn
Nein

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Dienstag, 28. November 2017, 13:35

TOPS 2017
1. RESIDENT EVIL 7
Für mich der Überflieger des Jahres 2017 und die glorreiche Aufersteheung der Franchise. Ja, es mag einige Ecken und Kanten geben die mich am Spiel gestört haben. Der Wiederspielwert ist ziemlich gering, Zusatzinhalte können fast nicht freigespielt sondern müssen gekauft werden, es gibt zu wenig Gegnerarten und zu leicht war es auch noch. Aber diese Kleinigkeiten mal beiseite gewischt war es im Grundkern genau die Art von Spiel die ich seit Jahren bei RE vermisst habe. Fokus auf Puzzle, Item Management, Backtracking und die Erforschung eines mysteriösen Orts mit einer unklaren Geschichte. Ich bevorzuge eine statische Kameraperspektive wie ja hier allein bekannt sein sollte, aber im Vergleich zur actionlastigen over the shoulder Sicht war die Egoperspektive erstaunlicherweise unglaublich erfrischend. Wenn RE8 den gleichen Weg mit Zombies und mehr B.O.W. geht könnte ein fast perfektes RE dabei rausspringen. Weiter so Capcom!

2. CUPHEAD
Ich habe Cuphead noch nicht mal gespielt und besitze es auch nicht. Trotzdem findet es den Weg in diese Liste. Was ich bisher von dem Game gesehen habe ist genau mein Ding. Ein klassisches 2D Jump 'n run in welches man sich alleine grafisch nur verlieben kann. Zudem soll der Schwierigkeitsgrad auch noch saftig schwer sein, so wie ichs mag. Daher wird es auch nicht lange dauern bis ich mir diese Perle gönnen werde.

3. WOLFENSTEIN 2
Ich stehe kurz vor dem Ende und wirklich vom Hocker gehauen hat mich Wolfenstein 2 im Vergleich zum Vorgänger nicht. Wieso ist es dann in meinen Top 3? Weil alles andere was ich dieses Jahr gesehen habe so durchschnittlich oder für mich uninteressant ist und mir eigentlich nichts besseres einfällt. Es ist ein soldies Spiel und macht nichts wirklich falsch. Ich bin jedoch emotional nicht so tief dabei wie noch bei "The new Order" oder "The old Blood". Eventuell könnte es noch Super Mario Odyssey in die Liste schaffen, aber dafür habe ich mich zu wenig mit dem Spiel beschäftigt.

FLOPS 2017

1. BATTLEFRONT 2
Die Lootboxen Geschichte ist für mich schon wieder ein alter Hut und jeder weiß vermutlich wie ich darüber denke. Auch die Unausgeglichenheit des Multiplayers stell ich mal beiseite. Was jedoch mit der versprochenen Story verbrochen wurde ist für mich der letzte Tropfen der das Fass zum überlaufen bringt. Da wird großspurig ein Singleplayer aus der Sicht des Imperiums angekündigt, nur um nach dem zweiten Level doch für den Rebel Scum zu kämpfen. Jeder hat sich darauf gefreut die dreckige Rebellion für ihren Verrat am Empire an die Wand zu stellen und was macht EA daraus..."mimimimi, ich wusste ja nicht dass wir die Galaxie mit Gewalt beherrschen... mimimimimi." Battlefront 2 hat so ziemlich an allen Ecken versagt die man sich vorstellen kann. War Teil 1 doch noch irgendwo durchschnittlicher Spaß, so meinte man mit BF2 der Community nochmal so richtig ins Gesicht zu spucken. Ich bin mal gespannt ob EA für Teil 3 aus seinen Fehlern lernt, oder ob doch genügend Kiddies zu Mamas Geldbeutel gegriffen haben um es für die wahren Fans ein drittes Mal zu versauen.

2. PREY
Zu Prey hatte ich ein ganz komisches Verhältnis. Hielt ich es doch lange Zeit für den Messias des Jahres 2017, so hat sich beim spielen doch immer mehr die Ernüchterung breit gemacht. Prey ist kein wirklich mieses Game, aber es ist einfach unglaublich durchschnittlich, langweilig, teilweise unfair schwer und was die Story anbelangt einfach nicht fesselnd. Besonders beim Thema Schwierigkeitsgrad bin ich ja doch eher ein Fan der härteren Gangart. Prey jedoch wirft einen ständig in solch unfaire Momente hinein, welche konstant den Spielfluss stören, ohne die Motivation zu bieten sich da durch zu beißen. Wie gesagt, kein richtig beschissenes Game, aber eine große Enttäuschung.

3. HELLBLADE
In Hellblade: Senua's Sacrifice habe ich große Hoffnung gesetzt. Das Konzept an sich klang unglaublich frisch und der Look war einfach nur cool. Dieses keltisch, urige Gefühl in einer Welt gefangen zu sein die aus dem eigenen Kopf entspringt klingt ja auch erstmal spannend und war es auch....für ca 1-2 Stunden. Dann machte sich schnell das Gefühl der Langeweile breit. Die Rätsel waren stupide und nicht im geringsten Abwechslungsreich. Gleiches kann man auch für die Kämpfe sagen. Manche mögen dies anders sehen und selbst in meinem Freundeskreis gibt es dazu unterschiedliche Meinungen. Für mich jedoch scheint Hellblade nichts zu sein und war irgendwo doch auch eine der größeren Enttäuschungen des Jahres 2017.

____

@Error, Dead by Daylight ist von 2016. Aber ich kann nur dazu raten. ;) :D

Ansonsten befinden sich noch folgende Games auf meiner Liste, welche ich vereinzelt vermutlich 2018 spielen werde.

  • Super Mario Odyssey
  • The Legend of Zelda: Breath of the Wild
  • Horizon Zero Dawn
  • South Park: The fractured but whole

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Dienstag, 28. November 2017, 13:47

Habe mir dieses Jahr kaum Spiele gegönnt, daher ohne Top-/Flop-Unterteilung.


Resident Evil 7
Schätze, da geht es mir wie den meisten hier. Endlich der lang ersehnte Schritt in die richtige Richtung nach so viel Fallobst, welches Capcom unter diesem Namen produziert hat. Vieles aus dem ersten Teil findet sich hier wieder, die Ego-Perspektive stört kaum und das alte Haus ist sehr gut gelungen. Negativ ist natürlich, wie schon von BHC erwähnt, Capcoms Politik frei nach deutschen Autoherstellern "Alles kostet extra" und die bisherigen Ausblicke auf den kommenden DLC haben mir auch missfallen.

Outlast 2
Outlast hat mir richtig gut gefallen, dank des frischen Gameplays (Teil 1 + DLC sind freundlicherweise mit an Bord) und so hab ich Outlast 2 pünktlich zum Release gekauft. Bereut habe ich es auf keinen Fall, denn der schaurige, von der Zivilisation abgeschottete Ort mit seiner blutrünstigen Sekte sorgen genau für die richtige Stimmung. Red Barrel ist für mich auf jeden Fall ein Geheimtip unter den Spieleentwicklern.

Wolfenstein 2 - The New Colossus
Habe vor Kurzem die Story beendet und gestern die restlichen Nebenmissionen. Charaktere, Handlung und Setting bieten genau das, was man von einem Wolfenstein erwartet. Besonders die Beziehung der Hauptcharaktere untereinander hat es mir angetan. Wenn man das Spiel allerdings komplett abschließen will, kann man das Teil auch "The New Grind" nennen, denn man ist für einen hohen Gamerscore kräftig am farmen und boosten. Besonders nervig beim Helme sammeln, da man einen Erfolgstracker vergessen hat. Für Erfolgsjäger ist das Spiel nicht zu empfehlen.

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Biohazardcleaner (28.11.2017)

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Dienstag, 28. November 2017, 13:54

Outlast 2
Outlast hat mir richtig gut gefallen, dank des frischen Gameplays (Teil 1 + DLC sind freundlicherweise mit an Bord) und so hab ich Outlast 2 pünktlich zum Release gekauft. Bereut habe ich es auf keinen Fall, denn der schaurige, von der Zivilisation abgeschottete Ort mit seiner blutrünstigen Sekte sorgen genau für die richtige Stimmung. Red Barrel ist für mich auf jeden Fall ein Geheimtip unter den Spieleentwicklern.
Witzig, Outlast 2 hätte ich fast in die Flops gesteckt, habe mich aber zu wenig mit dem Game beschäftigt und es daher gelassen. Von dem was ich bisher gesehen habe war es jedoch deutlich verbuggter als der Vorgänger, kann das sein?

Sa!nt on Trip

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Dienstag, 28. November 2017, 13:55

Ich hatte bei beiden keinerlei Probleme mit Bugs. Man kann beim ersten allerdings prima glitchen :happy:

Meta Master

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Mittwoch, 29. November 2017, 15:26

Tops:

A Hat in Time

Hat alles richtig gemacht was Yooka & Laylee falsch gemacht hat. Wer Super Mario 64/Sunshine/Galaxy mag wird das Spiel lieben. Workshop Support auf Steam gibt auch unendliche Levelauswahl. Soundtrack ist auch extrem geil. Besten 30 Euro die ich dieses Jahr ausgegeben habe.

-

South Park: TFbW

Als South Park Fan sowieso ein Muss. Gameplay hat sich deutlich verbessert, Witze sind wieder on point und die deutsche Syncro ist originaltreu bis ins letzte detail, das nenne ich Fansupport! Hab jede Sekunden von dem Spiel genossen, sehr geil!

-

Quake Champions

Es ist Quake. Es ist gut. Was soll ich sonst sagen? Nachdem Quake Live ja deutlich tot ist war ich sehr glücklich über Champions und es spielt sich genau so gut wie die Vorgänger. Kein lästiger unbalanced Bullshit, einfach straight up non-stop skillbased action, so gehört sich das!

------------------------

Flops:

Sonic Forces

Im Ernst, fuck this game. Eine Beleidigung für jeden Sonic Fan. Stupide einfach (Press Boost to win), dumme KI, buggy as fuck und ne Story die einen in den Boden versinken lassen will, da ist jede 08/15 Shooterstory ein Muss gegen.

-

Battlefront 2

Habt es verdient EA. Ihr habt es einfach nicht anders verdient, hoffe das es euch mehr als einmal das Genick gebrochen hat und jeder der dieses Drecksgame weiter supportet hat keinerlei Selbstachtung. Erst das Lootbox System zu abnormalen Maß missbrauchen und dann noch die Spieler blamen? Affig.

-

Skyrim (Switch)

Ganz ehrlich Todd. Lass es einfach, das Spiel war nie gut. Die Community am PC hat es gut gemacht, das Base Game ist einfach nur traurig für den Preis.

------


War eigentlich so meine Liste dieses Jahr.

Großes Top geht auch an die Switch. Können alle sagen was sie wollen, aber die Switch hat sich als deutlich überdurchschnittlich bewiesen und hat mehr zu bieten als die Xbox One, selbst nur als Party Konsole. PS4 und Switch sind dieses Jahr (und auch nächstes Jahr) die einzig relevanten Konsolen, während die andere nur ein riesen Staubfänger ist.

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Mittwoch, 29. November 2017, 15:36

Quake Champions

Es ist Quake. Es ist gut. Was soll ich sonst sagen? Nachdem Quake Live ja deutlich tot ist war ich sehr glücklich über Champions und es spielt sich genau so gut wie die Vorgänger. Kein lästiger unbalanced Bullshit, einfach straight up non-stop skillbased action, so gehört sich das!
Öhhh, bin ich jetzt belackmeiert oder hattest du mir nicht von Quake Champions abgeraten. :perdona:
Ich meine zumindest wegen irgendeiner Aussage von dir habe ichs ignoriert. Shame on you wenn dem so ist! :D
Battlefront 2

Habt es verdient EA. Ihr habt es einfach nicht anders verdient, hoffe das es euch mehr als einmal das Genick gebrochen hat und jeder der dieses Drecksgame weiter supportet hat keinerlei Selbstachtung. Erst das Lootbox System zu abnormalen Maß missbrauchen und dann noch die Spieler blamen? Affig.
Die gesamte Gameindustrie, alle Enwickler, alle Publisher haben sich die Verkäufe von BF2 angeschaut. Wer hier zugelangt hat handelt egoistisch und unverantwortlich für die gesamte Community. Es ist wie wenn man ein leckeres Brot mit Fäkalien beschmiert kauft und genüsslich diese Kotstulle in sich reinstopft. Was normal kein Problem ist. Manche stehen einfach auf Kot und haben Spaß damit. Aber nicht wenn es um eine maßgebliche Entscheidung für die ganze Branche geht. Da hat man sich einfach zusammen zu reißen. :rolleyes:
Großes Top geht auch an die Switch. Können alle sagen was sie wollen, aber die Switch hat sich als deutlich überdurchschnittlich bewiesen und hat mehr zu bieten als die Xbox One, selbst nur als Party Konsole. PS4 und Switch sind dieses Jahr (und auch nächstes Jahr) die einzig relevanten Konsolen, während die andere nur ein riesen Staubfänger ist.
Naja, für Switch und PS4 kommen im Jahr so 2-3 Titel die sich lohnen. Für alles andere ist doch eh der PC die beste Plattform, meinst du nicht auch. :P :D

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Mittwoch, 29. November 2017, 18:45

Super Mario Odyssey -> GOTY 2017. Prädestiniert seit Ankündigung. Hat wunderbar abgeliefert! :)

CoD WWII -> Zombies glücklicher- und ein wenig überraschenderweise absolut beste (!); Kampagne geht so, Multiplayer weiß ich nicht. Daher kann es Mario den Titel des einen und einzigen GOTY im Gesamtpaket nicht abringen – aber dafür muss sich kein Spiel schämen. :)

Battlefrot 2 -> Shame on your Grabstein, Alter. Dieser unsägliche Loot-Scheißdreck ist der reinste Krebs und gehört ebenso schnellstmöglich wie nachhaltig aus der Gamingwelt getilgt – mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. Ein vorübergehender Boykott reicht dafür nicht aus; das Franchise ist unrettbar verloren und darf deshalb nie, nie, niemals wieder eine Chance bekommen, sich am Markt zu etablieren. Aufrichtige Gamer, Nerds und Otakus spucken auf diesen Publisher, dessen Namen ich an dieser Stelle vor blankem Ekel nicht mal auszusprechen wage, amk. :nono

EDIT: Resident Evil 7 war auch Scheiße. Wiederspielwert gleich Null komma null null null, Langzeitmotivation nicht vorhanden, Story vollständig grenzdebil und noch weniger durchdacht als die des originalen Resident Evil. Gegnervielfalt gibt es nicht, das wurde richtig erkannt – soll aber ein marginales Problem sein? Dafuq und dein' Schnauze, du Knecht. Mit den Gegnern steht und fällt alles. Blöder, generischer Texas Chainsaw Massaker-Mist; mich dürstet nach dem RE2make, um den Gedanken an dieses Stück Abfall der Videospielgeschichte schnellstmöglich von meinen mit "Resident Evil" verknüpften Synapsen abzusprengen.

Und die DLCs sind auch Untermenschenkacke. Jetzt geht allesamt heulen. :duell1

Entweder oder – mindestens!
caput mortuum
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Merch« (29. November 2017, 18:56)


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Mittwoch, 29. November 2017, 19:28

Naja, für Switch und PS4 kommen im Jahr so 2-3 Titel die sich lohnen. Für alles andere ist doch eh der PC die beste Plattform, meinst du nicht auch. :P :D
(Link für registrierte Benutzer sichtbar)

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Mittwoch, 29. November 2017, 19:52

@Merch: Sarkasmus lag dir auch mal besser. :sweaty1

@Bio: Nö, Server waren anfangs nur unstabil, aber seit dem offiziellen Release isses prima.

@Saint: Hatter schon recht oder welche Punkte sprechen gegen einen PC? Das ach so starke “zu teuer“ Argument?

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Mittwoch, 29. November 2017, 20:16

@Merch: Sarkasmus lag dir auch mal besser. :sweaty1


Okay; dann halt eben die Schnauze, du Asi. Besser? :staring1

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Mittwoch, 29. November 2017, 20:18

Okay; dann halt eben die Schnauze, du Asi. Besser? :staring1
Ich verwarne dich hiermit ganz offiziell! Sonst wirst du auf die Schanze geschickt und musst dem Drachen sein Auto putzen! :P

@Meta, dann werde ich mir dringen Quake Champions noch kaufen müssen. Wobei ich ja gerade mit Overwatch angefangen habe. :sweaty1

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Mittwoch, 29. November 2017, 20:23

Sonst wirst du auf die Schanze geschickt und musst dem Drachen sein Auto putzen! :P
Hat er das nicht vor ein paar Monaten geschrottet?

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Mittwoch, 29. November 2017, 20:24

Der hat aktuell gar kein Audo der wo fährd, du beschissener Level 0-Low Life-Häider. :rolleyes:

Ich überleg grade, was ich noch alibiposten soll, aber ich hab dieses Jahr echt keine weiteren Spiele gekauft, glaub ich. :confused:
Wobei – Resident Evil: Operation Eisenfaust hab ich immer ganz gern gezockt, das ist so ein fancy Pen&Paper-RPG in digital ... Aber so ein komischer Russe hats kaputtgemacht. :(

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Governor Ren

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Donnerstag, 30. November 2017, 05:17

Dann wollen wir mal ran an die Auflistung. Dat kann ja was werden. :salute1

Meine persönlichen Top-Games 2017:

1. Friday the 13th - The Game
Ich hab's schon mehrmals erwähnt und dabei bleib ich auch: Friday the 13th ist mein persönliches GOTY. Ja es ist alles andere als perfekt, hat noch einige technische Macken, Matchmaking versagt hin und wieder, aber der Spielspaß, die Atmosphäre und das (für mich) vollkommen neues Spielkonzept wiegen das für mich auf.
Ich glaube man muss hier auch nochmal betonen: es war ein Kickstarter-Projekt! Es hat angefangen mit ein paar Fans die sich zusammengetan haben um ein Horror-Spiel auf die Beine zu stellen und das ist ihnen nicht nur gelungen ihr Projekt zu realisieren, sondern sogar maßgeblich an den Filmen beteiligte Personen wie Jason-Darsteller Kane Hodder und Komponist Harry Manfredini an Bord zu holen. Ich finde das einfach faszinierend und ziehe meinen Hut vor Illfonic und GunMedia. Immerhin hätte es auch viel schlechter werden oder gar nicht erst realisiert werden können. Bedenkt man das, ist es schon verdammt gut geworden. :uzi:

2. Horizon: Zero Dawn
Was soll ich dazu noch sagen? Frisches Gameplay, geile Grafik (ich bin ja eigentlich überhaupt keine Grafikhure, aber das Spiel sah nun WIRKLICH Hammer aus :staring1 ), wunderschöne Spielwelt, eindrucksvolle Gegner und eine geniale Story, die man so noch nirgendwo gesehen hat. Gut, die Entscheidungs-Dialoge a'la Mass Effect hätte man sich IMO sparen können und für ein RPG war es etwas arm an interessanten Charakteren, aber das war's mit den Contras. Ein absolut perfektes, wunderschönes und einzigartiges Game.
Ich muss sagen ich bin etwas schockiert, dass ich hier der einzige zu sein scheine, der es gespielt hat. :ju:
Allen die versuchen mich zu beleidigen weil ich Battlefront 2 gekauft habe, kann ich nur damit entgegnen: ich finde es eine ungleich schwerere Schande, als PS4 Besitzer, dieses Meisterwerk verpasst zu haben! :nono ;)

3. Resident Evil 7
Darüber wurde hier schon alles wichtige gesagt (Merchs IMO völlig unverständliche Hasstirade mal ausgenommen). Richtig richtig schön von Capcom, dass sie's endlich kapiert haben un uns wieder ein Horror-Resi liefern. :uzi:
Hab's vorhin zufälligerweise nochmal neu angefangen, wurde dadurch aber wieder an eine seiner größten Schwächen erinnert: Ein fehlender Schwierigkeitsgrad zwischen "Normal" und "Madhouse". :enraged1 Ich will mit limitiertem Speichersystem spielen! Aber warum, WARUM muss das zwingend mit mehr und übermächtigeren Gegnern einhergehen? Hätte man das System mit den Kassetten nicht einfach auch in den normalen Modus implementieren können? Ich verstehe das nicht! Und dann noch der bereits angesprochene Mangel an Gegnervielfalt und der bis zum Ende undurchschaubare Plot. Hätte das alles auch noch gestimmt, würde es bei mir jetzt vermutlich auf Platz 1 oder 2 stehen. :(
Aber die Entwickler haben ja gerade erst wieder auf den rechten Pfad zurückgefunden. Also Geduld, vielleicht macht Resi 8 es ja besser. :pleased:

4. Mittelerde: Schatten des Krieges
Ich hab's noch nicht zu Ende gespielt. Werde ich aber auf jeden Fall noch. Ganz ehrlich das Spiel bräuchte eigentlich gar keine Story, weil das Nemesis-System selbst, mit Ork-Intrigen, -Überfällen, -Verraten und -Blutfehden mich schon genug motiviert. Hin und wieder habe ich die Story-Aufträge komplett vergessen und widmete mich z.B. lieber meiner Rache an "Prak der Zerstörer", weil er meinen Leibwächter "Kuga der Belesene" auf dem gewissen hatte, weshalb mich dessen Blutsbruder "Skag Madennest" verriet und mich dazu zwang, ihn einen Kopf kürzer zu machen.
Nur wollte Prak ums verrecken nicht verrecken. Selbst nicht, nachdem ich ihm mit einem zufälligen Finisher einen Arm und ein Bein abgehakt hatte. Ich dachte spätestens da sei es vorbei - Pustegrog! Überfällt der hartnäckige Bastard mich einfach mit eisernen Prothesen! Und was macht man im Schatten des Krieges mit Orks, die sich weder dem Hellen Herrscher fügen, noch sterben wollen? Man beschämt sie, sodass sie immer tiefer im Rang sinken, von anderen Orks gepiesackt und vollkommen wahnsinnig werden. :ugly:
So wurde letzten Endes aus Prak der Zerstörer, Prak der Zerstörte, welcher mir jedesmal wenn ich ihn wiedersah mit seiner äußerst eindrucksvollen Rede kam:
"ICH WUSSTE EEES!! Ich wusste es! Wusste es! Wusste wusste wusste es!" :D
Ich könnte wohl zehn Beiträge mit solcherlei Erlebnisse schreiben. Aber dies nur soweit als Beispiel, wie toll das Nemesis-System ist. :icon7:
Dazu noch eine interessante Handlung, natürlich wieder das Freeflow-Kampfsystem und im Vergleich zum Vorgänger ein angeschraubter Schwierigkeitsgrad. Unter diesen Umständen, kann ich auch darüber hinwegsehen, dass das ganze Game innerhalb der HdR-Lore relativ blöd da steht. Scheiß drauf ob es glaubwürdig ist, aber auf dem Rücken eines Graugs einen Balrog zu vermöbeln ist eifnach nur geil. :ugly:

5. Star Wars: Battlefront 2
Ich habe überlegt ob ich es überhaupt auflisten sollte. Ich hätte es zwecks Vermeidung von Diskussionen eigentlich weggelassen.
Aber da ein bestimmter User der Meinung war, wegen Besitz und Konsums dieses Titels, mir (erneut!) metaphorische Fäkalien in den Mund legen zu müssen, kann ich nicht anders um es schon allein als Rück-Provokation unter meine Tops zu legen. :D
Nein, jetzt mal ernsthaft. Weißt du ... Sorry, ich kann wirklich verstehen warum du so aufgebracht bist, aber das war jetzt schon wieder einen Ticken zu viel. :rolleyes:
Zustimmen muss ich dem Andy allerdings wegen der Kampagne. Ich hatte mich auf eine Kampagne auf Seiten der Bösen gefreut, daher hat mich die Wendung ziemlich am Anfang sehr enttäuscht. Das außen vor gelassen, war die Kampagne dann aber doch nicht so übel, bot eine immerhin ansatzweise interessante Story und war sehr abwechslungsreich. Für ein Spiel das den Fokus auf Multiplayer legt, kann man sich da wirklich nicht beschweren - außer natürlich über die oben angesprochene Wendung.
Wegen dem Multiplayer: ja das Progression-System durch Lootboxen ist scheiße. Aber ich bin zuversichtlich, dass sich nach der harten Kritik daran, in nächster Zeit einiges ändern wird.
Den MP an und für sich kann man nun wirklich nicht als schlecht bezeichnen. Das wäre nur blindes gehate. Ich find's einfach super, dass sie alle drei Epochen rein gemacht haben - die Klonkriege! und sogar mit Content aus der The Clone Wars Serie! Ich bin verliebt! :scared: - und sich jede Map anders spielt und einen Story-Kontext bietet. Die Aufteilung in Klassen ist toll, die neue Sternenjäger-Steuerung ist toll, Das Battlepoint-System ist toll.
Ich will nicht sagen, dass Battlefront II ein Meisterwerk ist (was es übrigens auch ohne die Lootboxen leider nicht wäre) noch möchte ich EAs Politik verteidigen. Letztere ist wirklich ein Flop, aber mit dem Spiel selber hatte ich zu viel Spaß um es als solchen bezeichnen zu können.


Kommen wir zu meinen Flops 2017 (beliebig und nicht nach Schlechtigkeit geordnet), und die fallen zum Glück mager aus:

Outlast 2
Ich habe mir die Box mit allen drei Teilen (1+Whistleblower+2) gekauft. Den ersten Plus das DLC fand ich richtig richtig Hammer! So viel Angst in einem Videospiel hatte ich seit Alien: Isolation glaub ich nicht mehr. Eins der besten Horrospiele die ich je daddeln durfte, da hat einfach alles gepasst!
Nach diesem sehr intensiven Horror-Erlebnis von Outlast war ich natürlich sehr gespannt, wie die Fortsetzung die Geschehnisse aus dem ersten Teil aufgreifen und sie fortsetzen würde. Es war ja immerhin ein Fortsetzung, und der Sinn einer Fortsetzung ist es, die Geschichte des Vorgängers fortzusetzen, sonst würde man es nicht Fortsetzung nennen. Richtig? Warum ich das so deutlich herausstellen? Nun, ganz einfach:
OUTLAST 2 SETZT GAR NICHTS FORT! :galletos:
Im Prinzip kann man sagen, Outlast 2 ist in Sachen Story das Resident Evil 7 des Outlast-Franchise. Nur dass man bei RE7 den Abstand zu den Vorgängern noch nachvollziehen konnte, weil es gute Gründe dafür gab und ein Neustart bei dem nunmehr siebten (Haupt)Teil vermutlich auch ohne diese, noch vertretbar gewesen wäre. Aber Outlast 2 ist erst der zweite Teil und entfernt sich schon jetzt so weit von der Story und dem Setting seines Vorgängers, wie es nur möglich wäre, und das obwohl dieser alles richtig gemacht hat. Ein völlig unnachvollziehbarer Schritt!
Erschwerend hinzu kommt, dass das Wald-, Dorf-, (höhö, Walddorf! :ugly: ) und Minen-Setting die bedrückende Atmosphäre der heruntergekommenen Nervenheilanstalt weder überbieten kann, noch dieser nahe kommt. Aber vielleicht ist das nur meine subjektive Wahrnehmung.
Das nächste aber bestimmt nicht: Outlast 1 hatte diesen, wie sag ich das am besten ... Indie-Flair! Ja, man merkte dass es kein AAA-Titel war, welcher dazu gemacht wurde mit den Größen der Industrie zu konkurrieren. Outlast war ein Underdog, ein Geheimtipp und das hat man ihm auch angemerkt. Das Gameplay war simpel gehalten, die Grafik nicht die beste auf dem Markt, es hatte kaum Wiederspielwert, Die Story war seicht und wurde zum Großteil durch sammelbare Dokumente getragen, aber das war alles in Ordnung. IMO hat das sogar zum Gefühl des Spiels beigetragen. Es hat so gut funktioniert, wie es war.
Mit Outlast 2 hat man sich von dieser Formel zu weit entfernt. Hier wurde plötzlich versucht, einen Blockbuster mit Fokus auf Story zu produzieren. Dadurch geht das besondere Flair des Erstlings verloren.
Da wird eine tote Schwangere gefunden, dann ist da ein Dorf mit einem kranken religiösen Kult, ich muss meine Frau befreien - wie denn eigentlich, wenn ich ja offenbar unfähig bin in irgendeiner Weise zu kämpfen oder mich zu wehren - und ach dann gibt es ja auch noch zwei verfeindete Parteien in dem Dörflein, eine angeführt von einem fetten Priester und die andere von einem schwulen Blondschopf ... oder war das ne Frau? Ich weiß es wirklich nicht. Dann wird in Albtraum-Abschnitten nebenbei natürlich noch ein Kindheitstrauma des Protagonisten aufgearbeitet, welches überhaupt nichts mit der Geschichte zu tun hat und .... NEIN! Nein ich will das nicht! Ich wollte wieder ein geschlossenes Areal, wo irgendeine kranke Scheiße abgeht, deren Hintergründe mir nur durch Dokumente näher gebracht werden und ich von entstellten Psychopathen verfolgt werde, mit dem bloßen Ziel lebend aus der Scheiße rauszukommen! Was ist daran so schwer Red Barrels? Was?! :facepalm:
Das hört sich jetzt alles nach einem Shitstorm an, obwohl das Spiel so schlecht eigentlich nicht mal war. Es packt einfach die Spielmechanik des ersten Teils und schiebt sie von einer Anstalt in ein Hinterwäldler-Dorf. Das wäre kein Problem gewesen, wenn man einen Bogen zur Thematik und den Geschehnissen des Vorgängers gespannte, das Horror-Gefühl des ersten Teils eingefangen und nicht versucht hätte, einen Underdog als AAA-Titel zu verkaufen. Ich bin eigentlich immer für Innovationen, aber hier empfand ich sie als unangebracht. Outlast 1 hat so wie es war, wunderbar funktioniert und die Entwickler haben das beim zweiten Teil einfach ignoriert.
Wie es so schön heißt: Never change a running system! :nono

Mass Effect: Andromeda
Und es fällt mir wirklich schwer es als Flop zu listen. Ich habe mich anfangs so auf dieses Spiel gefreut, wurde aber schon skeptisch als einen Monat vor Release, gefühlt jeden Tag ein neues Promo-Video dazu kam. Dies empfand ich als unnötig und irgendwann sogar nervig.
Dann kam das Spiel und ... es hat mich einfach nicht gepackt. Und das schlimme ist, ich kann gar nicht wirklich erklären warum .... :noidea:
Andromeda hat's versucht. Es hat versucht mit den Vorgängern mitzuhalten. So schlecht hat es das auch gar nicht hinbekommen. Das neue Schiff ist schön, die neue Crew ist cool, die Kämpfe machen Spaß, Das Crafting-System ist schick, die Handlung ist interessant. Warum also ...? Oh, Mann, ich weiß es nicht. So ähnlich muss sich der Medi-Droide gefühlt haben, als er sich nicht erklären konnte warum Padme Amidala im sterben liegt. :facepalm:
Ich glaube, zum Teil liegt es an der Story. Ich habe es bis jetzt noch nicht durch, weil ich mich irgendwie null dazu motiviert fühle. Und das ist eigentlich unglaublich, ich meine selbst der dritte Teil, der ja praktisch nur noch ein Shooter mit RPG-Elementen war, hat es geschafft mich bis zum Ende zu packen. Man wollte einfach immer wissen wie es weiter- und vor allem ausgeht. Das gelingt Andromeda leider nicht.
Der Pionier-Aspekt, eine neue Galaxie zu erkunden, ja das ist frisch, das ist interessant, hat seinen reiz ... aber irgendwie geht das nicht richtig auf. Vor allem, wenn das ganze nach und nach klammheimlich beiseite gekehrt wird und es letzten Endes doch nur wieder um einen Krieg gegen eine fremde außerirdische Bedrohung geht. Ob das nun in einer anderen Galaxie spielt, ist doch irgendwo wurscht.
Das Planeten-Erkundungs-Feature war nett, aber man hätte mehr drauß machen können um den Forscher-Aspekt richtig auszunutzen. Ja es gibt verschiedene Tiere und Pflanzen, aber halt nur so etwa zehn Stück und das nichtmal pro Planet. Wenn wirklich alle begehbaren Welten zwanzig bis fünfzig verschiedene Pflanzen und Tiere gehabt hätten, das wäre richtig toll gewesen.
Der MP war auch nicht schlecht. Cool dass sie sich am MP von ME3 orienitert haben, aber trotzdem kommt irgendwie nicht dasselbe Feeling auf, wie damals und das betrifft halt leider nicht nur den MP.
Ach ME:Andromeda ... es hätte so schön werden können. Was hast du nur falsch gemacht? Ich weiß es immer noch nicht. :(


Was ich aus diesem Jahr noch nachholen möchte:
Die Zwerge (habs hier, aber nur angefangen)
Injustice 2 (hol ich mir vermutlich, wenn eine Komplete-Edition kommt (und wer jetzt denkt, das war ein Schreibfehler, versteht den Zusammenhang nicht ;) ))
Die Sims 4 (Es wird Zeit, für einen neuen Adolf! :evil: :D )
Dead by Daylight (eventuell)
WWE2K18 (eventuell)
"Als Christus uns von der Auferstehung der Toten erzählte, ... da dachte ich, er hätte damit etwas anderes gemeint." - Hershel Greene, The Walking Dead

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Donnerstag, 30. November 2017, 11:26

Es spielt keine Rolle, ob Battlefront Spaß macht oder nicht, sondern dass derartig branchenschädigendes Verhalten nicht unterstützt werden darf. Da kann man Kleinigkeiten noch so positiv hervorheben.

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Donnerstag, 30. November 2017, 15:27

@Merch: Sarkasmus lag dir auch mal besser. :sweaty1


Okay; dann halt eben die Schnauze, du Asi. Besser? :staring1


Ist ja okay, junge! Chill mal deine Lage, ja?!

@Bio: Glaub mal, Overwatch wird nach paar Monaten einfach stale, außer du spielst nur Quickplay.

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Donnerstag, 30. November 2017, 16:08

Es spielt keine Rolle, ob Battlefront Spaß macht oder nicht, sondern dass derartig branchenschädigendes Verhalten nicht unterstützt werden darf. Da kann man Kleinigkeiten noch so positiv hervorheben.

Doch es spielt eine Rolle, nämlich für die die es haben. Wenn es keine Laune machen würde und sich im Vergleich zum Vorgänger nicht verändert hätte, würde ich es nicht spielen und hätte es auch nicht aufgezählt.
Und alle (Film)Epochen in einem Spiel zu haben ist bestimmt keine Kleinigkeit. Aber das kann Jemand der überhaupt keine Ahnung von Star Wars hat, natürlich überhaupt nicht nachvollziehen. :rolleyes:
Erklär mir lieber, wie man Outlast 2 im Vergleich zum ersten Teil so toll finden kann. :huh:


Eigentlich sollte sich folgender Hinweis von selbst verstehen, aber ich weiß nicht was da schief gelaufen ist .... es wäre doch wirklich duffte, wenn jeder hier nur Spiele auflistet, die er selbst auch tatsächlich gespielt hat. Sonst könnte ich ja auch Mario Oddyssey als Flop auflisten, einfach weil es mich nicht anspricht. Das ist lächerlich. :redface:
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Donnerstag, 30. November 2017, 16:38

Es spielt keine Rolle, ob Battlefront Spaß macht oder nicht, sondern dass derartig branchenschädigendes Verhalten nicht unterstützt werden darf. Da kann man Kleinigkeiten noch so positiv hervorheben.

Doch es spielt eine Rolle, nämlich für die die es haben. Wenn es keine Laune machen würde und sich im Vergleich zum Vorgänger nicht verändert hätte, würde ich es nicht spielen und hätte es auch nicht aufgezählt.
Und alle (Film)Epochen in einem Spiel zu haben ist bestimmt keine Kleinigkeit. Aber das kann Jemand der überhaupt keine Ahnung von Star Wars hat, natürlich überhaupt nicht nachvollziehen. :rolleyes:
Erklär mir lieber, wie man Outlast 2 im Vergleich zum ersten Teil so toll finden kann. :huh:


Eigentlich sollte sich folgender Hinweis von selbst verstehen, aber ich weiß nicht was da schief gelaufen ist .... es wäre doch wirklich duffte, wenn jeder hier nur Spiele auflistet, die er selbst auch tatsächlich gespielt hat. Sonst könnte ich ja auch Mario Oddyssey als Flop auflisten, einfach weil es mich nicht anspricht. Das ist lächerlich. :redface:


Ein Flop ist nicht nur ob das Spiel gut ist oder nicht, sondern spielt auch alles drumrum eine Rolle. Würde auch NFS Payback als Flop sehen, weil es genau den gleichen Scheiß wie Battlefront 2 abzieht.
Ja, dann macht dir das Spiel halt Spaß, sagt ja keiner was, aber trotzdem ist es ein kompletter PR Flop geworden und hat EA noch schlechter darstellen lassen als sie jetzt schon dastehen. Gameplay-mäßig wird es sogar ziemlich gut kritisiert von dem was ich gelesen habe, aber die Aktion dahinter ist halt bescheuert und deshalb kann man es gerne als "Flop" sehen. Oder hat Nintendo bei Mario damit geworben dir Content wegzunehmen bist du es in (käuflich zu erwerbenden) Lootboxen erhältst? Oder das du erst das letzte level nach 60 Stunden grinding freispielen kannst?

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Donnerstag, 30. November 2017, 19:53

Erklär mir lieber, wie man Outlast 2 im Vergleich zum ersten Teil so toll finden kann. :huh:
Die Atmosphäre passt, es wurden keine allzu tiefgreifenden Änderungen vorgenommen, die Handlung ist nahezu mitreißend. Neben RE7 also der beste Horrortitel des Jahres. Ich frage dich an dieser Stelle eher, ob es nötig war, so extrem zu spoilern.