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James.Havoc

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Sonntag, 1. September 2013, 23:51

Resident Evil 2 - Info






Der Anfang allen Übels war ein Unfall im Versuchslabor eines Herrenhauses. Dieser Unfall hatte zur Folge, dass der T-Virus, ein biologischer Kampfstoff der Umbrella Corporation, freigesetzt wurde. Alles Leben in seiner ursprünglichen Form wurde vernichtet und in schreckliche Mutationen verwandelt, die jedem normal Sterblichen das Blut in den Adern gefrieren ließen.

Dies liegt etwa zwei Monate zurück und der Fall schein abgeschlossen, doch die schrecklichen Experimente der Umbrella Corporation waren alles andere als vorbei. Der T-Virus war nur ein Vorbote. Alle die dachten, es könnte nicht schlimmer kommen, haben sich geirrt, ganz Raccoon City wurde durch den noch todbringenderen G-Virus infiziert. Die Stadt wird von Zombies und anderen höllischen Kreaturen bevölkert und durch die Nacht dringen die Schreie derer, die nicht das Glück hatten, sich vor diesen Mutationen in Sicherheit zu bringen. Zu diesem Zeitpunkt treffen Leon S. Kennedy und Claire Redfield nichts ahnend in der Stadt ein und stürzen Hals über Kopf in das Abenteuer ihres Lebens.

Sind Ihre Nerven stark genug für diesen lebendig gewordenen Alptraum?

Sollte Sie die Spannung nicht umbringen, wird sich schon etwas anderes finden.




Mit diesen eindeutigen Worten schickte Capcom den geneigten Spieler im Jahr 1998 erneut in die Weiten der Arkley Mountains, um abermals ganze Heerscharen von Zombies, Höllenhunden und anderen, abartigen Kreaturen auf Survival-Horror Fan loszulassen.
Doch dieses Mal beschränkte sich der Virenausbruch nicht auf eine einzelne, große Villa, sondern auf eine komplette Kleinstadt.
Mittendrin: Leon Kennedy und Claire Redfield.

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Dreh- und Angelpunkt des Spiels: Das Raccoon City Police Department

Das Spiel

Wie schon beim überaus erfolgreichen Vorgänger wurde auch bei Teil 2 der Fokus auf eine düstere Gruselstimmung gelegt, in der der Spieler nicht nur diverse Rätsel knacken, sondern auch stets die knapp bemessene Munition im Auge behalten musste.
Im generellen Spielablauf hatte sich somit nichts geändert. Nach wie vor kämpfte man sich als eine von zwei Hauptfiguren durch unterschiedliche Schauplätze, löste Rätsel und deckte nach und nach die Hintergründe hinter dem Virusausbruch auf.

Als Protagonisten waren, wie schon beim Vorgänger, zwei Figuren anwählbar.
Zum einen der Polizei-Neuling Leon Scott Kennedy und zum anderen die Studentin Claire Redfield – ihres Zeichens die jüngere Schwester von Chris Redfield, einem der Hauptaktuere aus „Resident Evil“.

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Zombies machen keine Gefangenen. Die Zahl der Überlebenden ist entsprechend gering...

Die grundsätzliche Mechanik war dabei identisch zum ersten Teil. Die Figuren bewegten sich über vorgerenderte Hintergründe, konnten nur aus dem Stand schießen und interagierten per Knopfdruck mit ihrer Umgebung (schieben von Gegenständen, erklimmen von Anhöhen etc.), sofern diese es zuließ.
Gefundene Waffen und Objekte wurden wie gehabt im sehr kleinen Inventar verstaut, kombiniert und verwaltet.
Gnädigerweise erhielten in Resident Evil 2 alle spielbaren Figuren volle 8 Inventarplätze. Zudem bekam man im Hauptspiel noch die Möglichkeit, das Inventar mittels einer Tasche um 2 weitere Slots zu erweitern.
Ein Umstand, der mitunter auch nötig war, da im Zweiten Teil der Horror Saga auch Waffen zu finden waren, die gleich zwei Plätze im Inventar belegten.

Hat man sich für eine Figur entschieden, begann man zunächst innerhalb der verwüsteten Stadtruinen von Raccoon City und musste sich den Weg zum Polizeirevier freikämpfen.
Von dort aus ging es weiter durch die Kanalisation bis hin zu einem riesigen Forschungslabor unter der Erde.

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Im Büro der S.T.A.R.S. erfährt man mehr über den Verbleib der Überlebenden aus Resident Evil I

Der Verlauf des Spiels variierte dabei je nach gewählter Figur und ließ den Spieler auf andere Charaktere treffen, andere Rätsel lösen und eröffnete ihm andere Abschnitte.
So lernt nur Leon die geheimnisvolle Ada Wong, kennen, während nur Claire auf den zwielichten Chief Irons traf. Hinzu kam der Aspekt, dass sich die Wahl des Szenarios und die Entscheidungen des Spielers auf den Spielverlauf des anderen Szenarios auswirkten.
Nahm man z.B. im „A“- Szenario eine Maschinenpistole auf, konnte man diese im “B“- Szenario logischerweise nicht mehr finden.
Dadurch wurde es möglich, das Spiel auf insgesamt vier unterschiedliche Arten zu meistern - was zweifelsohne positiv auf den Wiederspielwert auswirkte.

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Eines der ersten Rätsel des Spiels: Wie löscht man einen brennenden Hubschrauber ohne Feuerlöscher?

Auch änderten sich die Bossgegner, auf die der Spieler trifft. Spielt man mit Claire Szenario A, so trifft man auf der Aufzugsplattform zum Labor auf die zweite Mutuationsstufe von William Birkin. Spielt man jedoch Szenario B mit Ms. Redfield, trifft man an derselben Stelle auf den ungleich stärkeren Birkin der Stufe 3.
Alles in allem gestaltet sich das „B“- Szenario spürbar anspruchsvoller. Nicht zuletzt auch deswegen, weil der Spieler nur in diesem Szenario vom nahezu unaufhaltsamen Tyrant 103 alias Mr.X verfolgt wird.

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Zwar treffen sich Leon und Claire im Spiel deutlich häufiger als Jill und Chris es im Vorgänger taten,
die meiste Zeit ist man jedoch in RE2 solo unterwegs.


Hatte man das Spiel komplett (beide Szenarien) absolviert, winkten zudem eine oder mehrere Belohnungen, die die Spieldauer noch einmal verlängerten.
Je nachdem, wie schnell man das Spiel beendete und wie oft man dabei speicherte, konnte man insgesamt drei Bonuswaffen (Maschinenpistole, Gatlingkanone, Raketewerfer) mit unbegrenzter Munition, sowie die Sonderspiele „The 4th Survivor - Hunk“ und „The 4th Survivor – Tofu“ freispielen.
In der Dual Shock Edition der Playstation, der PC- Fassung sowie den Versionen für Segas Dreamcast und Nindentos N64 und Gamecube war zudem noch ein drittes Bonusspiel vorhanden.
Der „Extreme Battle Mode“.

Näheres zu den Bonusspielen in der Rubrik „Resident Evil 2 – Bonusinhalte“

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Während Leon auf die mysteriöse Ada Wong trifft...

Die Technik

Wie schon erwähnt basierte das Spielprinzip des zweiten Teils auf dem Grundgerüst von Teil 1.
Erneut bewegten sich dreidimensionale Figuren über statische (aber außerordentlich detallierte) 2D Hintergründe, sammelten dreidimensionale Objekte auf und bekämpften ebenso dreidimensionale Gegner.
Die verwendete Engine blieb dabei die gleiche, die bereits „Resident Evil“ sein Leben eingehaucht hatte, wurde jedoch für Teil 2 gehörig aufpoliert.
Sowohl die Charaktere als auch die Gegner erhielten deutlich mehr Details und Polygone und auch die Effekte waren wesentlich besser animiert und weit weniger grobpixelig als noch in Teil 1.
Gleiches galt für die vorgerenderten Hintergründe, die nur so vor Details strotzten und dem Spiel eine ungeheuer intensive Atmosphäre gaben, wenngleich sie auch dem Manko der starren und oft unübersichtlichen Kameraperspektive unterlagen. Aber auch dies war ein Aspekt, der zum Großteil der dichten Atmosphäre beitrug.

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...stößt Claire auf die kleine Sherry Birkin, die ebenfalls ein besonderes Geheimnis birgt

Ein weiterer treibender Faktor im Bereich der Spielatmosphäre war die musikalische Untermalung aus der Feder von Masami Ueda, die sich perfekt in die Umgebung und das Geschehen einfügte und dem Spieler mal mit sanften, schwermütigen Klängen und mal mit reißerischen, schnellen Stücken umgab.
Nicht minder schlecht zeigte sich auch die englische Synchronisation des Titels, die jeder Figur eine markante und treffende Stimme gab – was bei der schieren Masse an gesprochenen Dialogen auch ungemein wichtig war. Angenehm hervorstechend war dabei auch der Aspekt, dass man seitens Capcom erheblich an den Dialogen gefeilt hatte und so erfolgreich dafür sorgte, dass platte und oft unfreiwillig komische Dialoge, wie man sie noch im ersten Teil fand, gänzlich verschwunden waren.

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William Birkin macht einem bereits frühzeitig das Leben schwer...

Ebenfalls verschwunden waren auch die Realfilm Sequenzen, die im ersten Teil noch für Auftakt und Abspann zum Einsatz kamen.
Stattdessen setzte man nun auf aufwändig produzierte Renderfilme, was jedoch oftmals kritisiert wurde, da gerade der Vorspann von „Resident Evil“ einen unvergleichlichen „B“- Movie Flair versprühte.
Nichtsdestotrotz lieferte Capcom mit den Sequenzen ein absolutes Meisterwerk ab und konnte im Jahr 1998 mit der bis dato beeindruckensten Introsequenz der Videospielgeschichte aufwarten.

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...und das beileibe nicht nur einmal. Dabei wird er von Begegnung zu Begegnung immer stärker

Alle Neuerungen im Vergleich zu Resident Evil I zusammengefasst.

- 2 unterschiedliche Szenarien (A&B Szenario)
- 2 differenzierte Storyabläufe (Leon/Claire Szenario)
- Z.T. voneinander abhängige Szenarien (Gegenstände, die im A-Szenario aufgenommen werden, können nicht mehr im B-Szenario gefunden werden)
- Aufrüstbare Waffen
- Erweiterbares Inventar
- Verletzungen der Figur wirken sich auf deren Bewegungsgeschwindigkeit aus
- Kooperation mit anderen Figuren
- Mehr Gegner darstellbar (max. 8 Zombies in einem Raum)
- Neue Waffen (Elektrogewehr, Armbrust, Gatling Gun,)

Verbesserungen im Vergleich zu Resident Evil I

- optimierte Grafik (detalliertere Hintergründe, verbesserte Texturen, höhere Polygonzahl bei Charakteren, Waffen, Objekten und Gegnern)
- verbesserte Partikeleffekte (Rauch, Funken, Flammen etc. deutlich schärfer gezeichnet, weniger pixelig und weicher animiert)
- verbesserte Animation (Figuren bewegen sich weit weniger hölzern als noch im ersten Teil)
- kürzere Ladezeiten, sowohl beim Laden eines Spielstandes, als auch beim Wechsel von Raum zu Raum
- komfortableres und schnelleres Kombinieren von Gegenständen
- bessere Übersetzung



Resident Evil 2 in Deutschland

Als Resident Evil 2 im Mai 1998 in Deutschland auf den Markt kam, war es einer der am heißesten erwarteten Playstation Titel überhaupt und es schien sicher, dass es reissenden Absatz finden würde.
Doch nach knapp 30 Tagen verbannte die BpjS (Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften; heute BpjM) das Spiel auf die schwarze Liste der jugendgefährdenden Medien.
Als Begründung führte man u.a. an, dass mit Sherry Birkin ein Kind im Spiel verletzt oder gar getötet werden konnte. Ferner wurde bemängelt, dass durch die größere Anzahl an Gegnern ein Ausweichen nahezu unmöglich wurde und man folglich zur Gewaltanwendung gezwungen war.
Als Konsequenz aus der Indizierung ließ Capcom Resident Evil 2 für alle anderen Plattformen in der deutschen Fassung zensieren bzw. abschwächen.

- graues oder grünes Blut (der Gewaltgrad an sich blieb seltsamerweise erhalten. Auch in den gekürzten Fassungen konnte man die Zombies wortwörtlich in Stücke schießen)
- Sterbeszenen der Spielfiguren entfernt
- Die Szene, in der der Waffenhändler von Zombies angegriffen und getötet wird wurde gestrichen. (Der Händler stirbt erst, wenn man den Laden verlässt)
- Sämtliche Gegner aus den Abschnitten, in denen Sherry Birkin gespielt wird, wurden entfernt

Doch auch diese Entschärfungsmaßnahmen halfen dem Titel nicht, sodass heutzutage alle Versionen von Resident Evil 2 indiziert sind.

Am 30.03.2014 wurde die Indizierung Resident Evil 2, wie auch sein Nachfolger Resident Evil 3 Nemesis, von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien aufeghoben.

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Der Polizeichef hat seine ganz eigenen Pläne mit Raccoon City

Resident Evil 2 Dual Shock Edition

Im Zuge der immer größeren Verbreitung von Sonys Dual Shock Controllern brachte Capcom im August 1998 eine weitere Version von RE2 für die Playstation heraus.
Die „Resident Evil 2 – Dual Shock Edition“
Die Version unterstützte nicht nur die Shock- und Analogstick- Funktion des neuen Gamepads, sondern lieferte auch gleich noch ein paar weitere Features.
Darunter den neuen „Extreme Battle Mode“ und ein Ranking System für die anderen Minispiele.


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Neben dem RPD besucht man auch die örtliche Kanalisation...


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...und macht einen Ausflug in die geheimen Labors der Umbrella Inc.

Resident Evil 1.5

Nach dem Erscheinen von Resident Evil im Jahr 1996 und dessen überwältigendem Erfolg war schnell klar, dass es einen Nachfolger geben sollte. So begann man direkt nach den Arbeiten an RE mit der Programmierung von Resident Evil 2.
Doch als der Titel bereits zu ca. 80% fertig gestellt war, kam es zum Bruch mit dem damaligen Executive Producer Yoshiki Okamoto.
Capcom betraute nun wieder Shinji Mikami mit der Leitung des Projekts, der bereits federführend an der Entwicklung von Resident Evil beteiligt war.
Dieser entschied sich, das komplette Projekt einzustampfen und von Grund auf neu zu designen.
Der häufigste dafür genannte Grund war, dass das Spiel dem ersten Teil in zu vielen Bereichen zu ähnlich war. Ebenfalls oft genannt war der Aspekt, dass die Zombies zu „fett“ waren.
Schließlich kam Resident Evil 2 1998 auf den Markt und begeisterte Fachpresse wie Fangemeinde gleichermaßen. Doch obwohl man den Titel von Grund auf neu und anders gestalten wollte, konnte Resident Evil 2 seine Wurzeln nicht verbergen.
Sowohl in RE 1.5 als auch in RE2 spielt Leon Kennedy eine der Hauptrollen, taucht Sherry Birkin als Nebenfigur auf, trifft man auf den verwundeten Marvin Branagh und verbringt einen Großteil des Spiels in der Polizeistation von Raccoon City.
Auffälligste Änderung war die Streichung von Elza Walker aus dem Kader der Hauptfiguren.
Die blonde Studentin und Bikerin wurde später durch die ebenfalls studierende und motoradfahrende Claire Redfield ersetzt.
Daneben war auch ein verstärkter Focus auf das Zusammenspiel mit anderen NPCs ein auffälliges Merkmal des verschollenen Resident Evil Teils.
Zwar gab es auch im finalen RE2 Passagen, in denen man mit einer weiteren Figur unterwegs war, doch waren diese bei Weitem nicht so umfangreich, wie es anscheinend in RE 1.5 geplant war.

Obwohl Resident Evil 2 ein Erfolg wurde und auch überaus beliebt war, wurde mit der Zeit der Ruf nach einer Veröffentlichung des unvollendeten RE2 – welches mittlerweile die Bezeichnung Resident Evil 1.5 trug – immer lauter.
Nicht zuletzt wohl auch deswegen, weil sich die Featureliste des Spiels im Vergleich zu RE1 und RE2 sehr interessant anhörte.
So sollte es möglich sein, das die Zombies den Spieler hartnäckig verfolgen und dabei auch Türen öffnen und durch Öffnungen kriechen sollten. Des Weiteren war geplant, das die Kleidung der Figuren durch Angriffe beschädigt werden konnte, das man die Protagonisten mit Schutzwesten und ähnlichem ausstatten könne sollte und sogar Handgranaten sollte ihren Weg als Waffe ins Spiel finden.


Die Features von RE 1.5

- Veränderbare Kleidung; Schusssichere Westen sollten dem Spieler mehr Schutz bieten, schafften es jedoch nicht ins Spiel. Die Tasche zur Erweiterung des Inventars dagegen fand sich auch im finalen Spiel
- Handgranaten; Sie wären sicher eine interessante Waffe geworden, ins fertige Spiel schafften sie es dennoch nicht. Ebenfalls geplant war ein Maschinengewehr vom Typ H&K G3. Dieses wurde später durch die Mac11 Maschinenpistole ersetzt.
- Mehr Zombievariationen; Zwar gab es im Gegensatz zu RE1 nun auch weibliche Zombies und auch mehr männliche Varianten, aber so viele unterschiedliche Modelle wie für RE1.5 geplant waren es nicht. Ebenso vergeblich suchte man nach dicken, großen oder kleinen Zombies.
- Abgenutzte Kleidung; Das Outfit der Helden sollte mit zunehmendem Spielverlauf verschleißen und dreckig werden – indirekt wurde dies tatsächlich umgesetzt (Leon trägt im finalen Spiel am Ende des Abenteuers einen Verband; Claire legt ihre Weste ab) nur eben nicht ganz so, wie es ursprünglich angekündigt wurde
- Aggressivere Zombies; Die Untoten sollten Türen selbständig Türen öffnen und durch Spalten und Löcher kriechen können – sollten sie auch in Teil 3, Code Veronica und Zero. Konnten sie jedoch bestenfalls per Skript, niemals selbstständig.
- Gorillas und Monsterspinnen; Bereits im ursprünglichen Resident Evil 2 sollten mutierte Gorillas und bizarre Mischungen aus Mensch und Spinne Jagd auf den Spieler machen, doch die Konzepte wurden verworfen und erst sehr viel später wieder aufgefrischt. So fanden sich die als „Eleminatoren“ bezeichneten Gorillas als kleine Affen in RE0 wieder, während die Spinnenmonster als „Reaper“ in Resident Evil 5 hinter dem Spieler her waren.
- Andere Storyverlauf und mehr Kooperation mit anderen NPCs; Neben anderen Figuren (Elza Walker) sollten sich einige Änderungen im Bereich der Storyhintergründe finden. So sollte z.B der zwielichte Chief Irons in RE1.5 die Rolle eines „good guys“ übernehmen und es sollten mehr Passagen vorkommen, in denen der Spieler von anderen NPCs (u.a. Robert Kendo, Marvin Branagh) maßgeblich unterstützt wird.


Trotz aller Bemühungen, Capcom zu einem Release des 1.5ers zu überreden, blieb das Spiel in der Versenkung liegen, sodass heute lediglich dutzende Artworks, Videos, Skizzen und Renderbilder im Netz kursieren – wenngleich sich hartnäckig das Gerücht hält, es gäbe irgendwo noch eine spielbare Version des Titels…




Technische Probleme bei der PC-Version


Problem: Ich kann das Spiel nicht vernünftig starten und bekomme eine Fehlermeldung beim Spielstart.

Lösung: Kopieren Sie nach der Installation folgende Dateien von der CD in Ihr Resident Evil2 Verzeichnis: Leon.exe; Claire.exe; Res2_uninst.exe; ResidentEvil2.exe
Stellen Sie bei allen vier Dateien eine Kompatibiltät zu Windows98 her.
Starten Sie das Spiel nur über die jeweilige Leon.exe oder Claire.exe, je nach gewünschtem Szenario.
Starten Sie das Spiel nicht über den Launcher.


Problem: Das Speichersystem funktioniert nicht richtig! Immer wenn ich speichere, wird eine Save-Datei mit der Bezeichnung „Leon00 – Warteraum“ angelegt, die ich nicht laden kann.

Lösung: Legen Sie einen neuen Ordner im folgenden Verzeichnis an: „C:\ResidentEvil2\
Weisen Sie nun über das Setupmenü dem Spiel diesen neuen Ordner als Ziel für Ihre Spielstände zu.
Das Speichern und Laden des Spiels sollte nun funktionieren.

Problem: Das Spiel stürzt ab, sobald ich mit Claire/Leon die Pumpgun/den Granatwerfer/die Armbrust ausrüsten will.

Lösung: Beenden Sie das Spiel, legen Sie die andere Spiel CD ein und starten Sie das Spiel erneut über die Leon.exe oder Claire.exe – je nach gewünschtem Szenario.

Problem: Ich habe seltsame Grafikfehler während des Spiels (siehe Bilder)
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Lösung: Stellen Sie die Kantenglättung (AntiAliasing) innerhalb Ihres Grafiktreibers aus.

Für weitere Fragen steht Ihnen der Resident Evil 2 – Fragethread zur Verfügung.


Erscheinungsdaten

PlayStation

(Link für registrierte Benutzer sichtbar) 21. Januar, 1998
(Link für registrierte Benutzer sichtbar) 29. Januar, 1998
(Link für registrierte Benutzer sichtbar) 8. Mai, 1998

Dual Shock Edition

(Link für registrierte Benutzer sichtbar) 6. August, 1998
(Link für registrierte Benutzer sichtbar) 11. November, 1998

Game.com

(Link für registrierte Benutzer sichtbar) 11. November, 1998

Windows

(Link für registrierte Benutzer sichtbar) 19. Februar, 1999
(Link für registrierte Benutzer sichtbar) 28. Februar, 1999
(Link für registrierte Benutzer sichtbar) April, 1999

Nintendo 64

(Link für registrierte Benutzer sichtbar) 31. Oktober, 1999
(Link für registrierte Benutzer sichtbar) 29. Januar, 2000
(Link für registrierte Benutzer sichtbar) 9. Februar, 2000

Dreamcast

(Link für registrierte Benutzer sichtbar) 22. Dezember, 1999
(Link für registrierte Benutzer sichtbar) 28. April, 2000
(Link für registrierte Benutzer sichtbar) 15. Dezember, 2000

GameCube

(Link für registrierte Benutzer sichtbar) 14. Januar, 2003
(Link für registrierte Benutzer sichtbar) 23. Januar, 2003
(Link für registrierte Benutzer sichtbar) 30. Mai, 2003

PlayStation Network

(Link für registrierte Benutzer sichtbar) 26. Dezember, 2007
(Link für registrierte Benutzer sichtbar) 22. November, 2009

Genre Survival Horror Action Adventure

Freigaben:
ESRB: M (Mature)
BBFC: 15
USK 18 (indiziert)

Media 2 CD-ROMs (PS, PC), 512MBit Cartridge (N64) GD-ROM (DC), 1.5 GB Optical Disc (GC)
Systemanforderungen
Minimum:
Pentium 166, 4x CD-ROM, 24MB RAM, DirectX6 kompatible Grafikkarte mit min. 2MB Speicher, DX6 kompatible Soundkarte, 100MB freier Festplattenspeicher.

Empfohlen:
Pentium 200, 8x CD-ROM, 32MB RAM, DX6 kompatibler Grafibeschleuniger mit 4MB Speicher, 450MB freier Festplattenspeicher, Gamepad


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Versionsunterschiede

Die Downloadbaren Versionen von Resident Evil 2 für die Sony Playstation 3 und die Playstation Portable entsprechen zu 100% der Original Playstation Version, sind jedoch nur mit englischen Bildschirmtexten erhältlich.

Arranged Mode/Arrangiert: Zusätzlicher Spielmodus, indem einige Gegenstände und Munition an anderen Orten platziert sind, automatisches Zielen ist aktiviert, Gegner sind schwächer

Gallerie: Beinhaltet Skizzen, Filme und 3D Modelle

Violence Control: Regulierbarer Gewaltgrad, Farbe des Blutes kann ausgewählt werden

EX-Files: Zusätzliche Dokumente, die mehr über die Hintergründe verraten

Item Randomizer: Sorgt für eine Neuplatzierung der Gegenstände

Enhanced HUD: Lebensenergie, gewählte Waffe und Munitionsstand werden auf dem Spielbildschirm angezeigt.

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Rudania (20.11.2013)

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Sonntag, 1. September 2013, 23:55

Versionsunterschiede
Features

Playstation Original

Nintendo 64

Nintendo Gamecube

Dreamcast

Windows PC

Playstation Dual Shock Edtion

Playstation 3 Download

Zusätzlicher Schwierigkeitsgrad

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Extreme Battle Mode

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Arranged Mode

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Violence Control

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Ex-Files

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Item Randomizer

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Rudania (20.11.2013), Lutz254 (07.07.2014)

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